Gasbrenner

Gasbrenner sind Bestandteil des Gasheizkessels. Sie können grundsätzlich in Gebläsebrenner und in atmosphärische Brenner, die üblicherweise ohne Gebläse arbeiten, unterteilt werden.

 

Einteilung von Gasbrenner-Ausführungen

Der Vorzug von Gebläsebrennern ist die Möglichkeit auch bei unterschiedlichen Druckverhältnissen stabile Verbrennungsergebnisse zu realisieren. Atmosphärische Brenner ohne Gebläse sind dagegen sehr leise und benötigen weniger elektrische Hilfs-energie. Gebläsebrenner werden auch als Diffusionsbrenner bezeichnet. Atmosphärische Brenner zählen zu den Vormischbrennern. Der Unterschied dieser beiden Ausführungen liegt vor allem darin, dass beim Vormischbrenner die Vermischung von Gas und Luft örtlich getrennt von der Zündstelle stattfindet, während dies beim Diffusionsbrenner an der selben Stelle geschieht.

Funktion des atmosphärischen Brenners

Die heute bei Heizkesseln mit kleinerer und mittlerer Leistung überwiegend eingesetzten atmosphärischen Brennern arbeiten nach dem Venturiprinzip. D.h., dass das Verbrennungsgas durch eine Düse in ein speziell geformtes Rohr, das Venturirohr, geblasen wird. Beim Ausströmen aus der Düse bzw. Einströmen in das Venturirohr wird Verbrennungsluft angesaugt. Auf diese Weise wird der Vormischeffekt von Gas und Luft erzielt. Das Gemisch strömt anschließen in einen Brennstab, wo es durch ein Perforationsfeld austritt und gezündet wird.

Entwicklungsschritte des atmosphärischen Brenners

Die Entwicklung des atmosphärischen Brenners ist von der Minimierung der Stickoxid(NOX)-Emissionen geprägt. Dies gelang bis Ende der achtziger Jahre zunächst durch vermehrten Einsatz von Kühlstäben und mehrstufige Brennerausführungen. Die Basis für den schadstoffarmen Heizbetrieb ist heute das Prinzip der vollständige Vormischung. Dabei wird das Verbrennungsgas schon vor der Verbrennung vollständig mit der für den Verbrennungsprozess notwendigen Luftmenge vermischt.

Quelle: Buderus

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