Die Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Die Gründe für den verstärkten Einsatz dieses Heizsystems vielseitig. Gegenüber konventionellen Anlagen gibt Fußbodenheizung eine milde, gleichmäßige Wärme über gesamte Bodenoberfläche ab und schafft somit ein größeres Behaglichkeitsempfinden.

Man sieht sie nicht, aber man fühlt sie. Die Wärme, die aus dem Boden kommt. Sie verteilt sich gleichmäßig über den ganzen Raum und sorgt für ein wohlig-angenehmes Raumklima. Hier läßt sich's prima leben, spielen und arbeiten.

  Fußbodenheizungen finden immer mehr Freunde. Kein Wunder, denn in diesen modernen Niedertemperatursystemen stecken immerhin über 20 Jahre Erfahrung.

Warum Fußbodenheizung? Fußbodenheizungen werden mit energiesparender Niedertemperatur betrieben. Technisch läßt sich das am einfachsten so erklären: Da der gesamte Fußboden als große Heizfläche fungiert, kommen diese Systeme mit einer geringen Heizwassertemperatur aus. Im Durchschnitt ca. 30 °C statt 60 °C. Damit stehen Ihnen alle Möglichkeiten bei der Wahl des Energieträgers-/erzeugers offen. Und da sich die Wärme so schön gleichmäßig vom Boden über den Raum verteilt, fühlen Sie sich bei 20 °C Raumtemperatur so wohl wie in einem konventionell beheizten Raum mit 22 °C. Unterm Strich ein doppelter Spareffekt. Die insgesamt niedrige Temperatur im System minimiert die Wärmeverluste. Das spart Energie und Kosten. Und auch das "persönliche Wärmeerlebnis" senkt die Kosten, denn bereits eine um 1°C niedrigere Raumtemperatur bedeutet ca. 6% Energieersparnis.

  Aufbau einer Fußbodenheizung

Im privaten Wohnbereich wie in historischen Gebäuden, Galerien oder Kirchen. In Ökonomische und ökologische wie gesundheitliche Argumente sprechen für diese langlebigen Heizsysteme. Werkshallen wie im Freigelände. Sie wärmen exotische Tiere im Zoo oder lassen Gemüse schneller wachsen. Dem Einsatz der Fußbodenheizungen sind kaum Grenzen gesetzt.
Mit einer Fußbodenheizung erzielen Sie ein nahezu ideales Temperaturprofil. Die Wärme ist da, wo sie am meisten gebraucht wird. Sie verteilt sich gleichmäßig über die Raumhöhe. Es gibt keine Überhitzung im Kopf- und Fußbereich. Im Gegenteil: Das gesunde, gleichmäßige Raumklima sorgt rundum für Behaglichkeit. Zehn gute Gründe pro Fußbodenheizung.
Fast jedes zweite Ein- und Zweifamilienhaus wird heute bereits mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Sie ist kein Luxus mehr, sondern eine Vernunftentscheidung für Komfort und Wirtschaftlichkeit. 10 Gründe sprechen für die Fußbodenheizung:

1. Sie ist behaglich - die milde Strahlungswärme von unten sorgt für Wohlbefinden.
2. Sie ist wirtschaftlich: Die großflächige "Wärmequelle" spart durch niedrigere Temperaturen bis zu 12 Prozent Energie.
3. Sie ist umweltfreundlich: Das Bau-Ministerium emphielt die Fußbodenheizung als optimale Kombination mit alternativen Energien wie Wärmepumpe und Solarkollektoren.
4. Sie ist sauber und gesund: Feuchtigkeit und Schimmelpilz haben keine Chance mehr. Da so gut wie kein Staub aufgewirbelt wird, können nicht nur Allergiker aufatmen.
5. Sie ist zukunftweisend: Die Heizung von morgen ist unsichtbar und energiebewußt. Dank innovativer Technik regelt sie sich von selbst.
6. Sie ist sicher: Eine Flächenheizung bietet den hohen Qualitätsstandard des deutschen Normenausschusses. DIN- und Europa-Normen garantieren geprüfte Sichterheit.
7. Sie ist unsichtbar: Die Fußbodenheizung gewinnt wertvollen Raum ohne störende Heizelemente. Damit eröffnet sie sich völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten.
8. Sie ist vielseitig: Fliesen, Naturstein, Teppichboden, Laminat oder Parkett harmonieren bestens mit der Fußbodenwärme.
9. Sie eignet sich für Neubau oder Renovierung. Speziell für die Althausmodernisierung wurden die Systeme mit niedriger Bauhöhe entwickelt.
10. Hinter ihr steht ein durchdachtes System: Der Bundesverband Flächenheizung (BVF), Zusammenschluß namhafter Hersteller, setzt Qualitätsmaßstäbe und schult die Heizungsbauer vor Ort. Behaglichkeit und Komfort, sondern auch für die Gesundheit.

Der spätere Bodenbelag sollte bereits in die Planung der Heizanlage mit einfließen. So kann der Bauhöhe und Wärmeleitwiderstand berücksichtigen und damit die Fußbodenheizung optimal auslegen. Dies sorgt für höchstmögliche Energieausnutzung. Wechselt der Hausbesitzer später einmal den Bodenbelag, bleibt bei fachgerechter Ausführung die Leistungsfähigkeit der Heizanlage selbstverständlich erhalten.

Grundsätzlich sind bei der Wahl des Bodenbelags keine Grenzen gesetzt. Geeignet sind:

 
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Quelle: www.flaechenheizung.de

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