Emissionen

Unter Emissionen einer Heizungsanlage versteht man im Allgemeinen Verbrennungsprodukte, die mit dem Abgas über den Schornstein in die Atmosphäre gelangen und dort entweder unmittelbar oder über längere Zeiträume wirksam werden.

Zwangsläufige Verbrennungsprodukte

Grundsätzlich entstehen bei jedem Verbrennungsprozess entsprechende Verbrennungsprodukte. Die Hauptenergieträger der Brennstoffe Heizöl und Erdgas sind Kohlenstoff © und Wasserstoff (H). Sie verbinden sich mit dem Luftsauerstoff zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O).

Abhängig von der Art des Brennstoffes und den jeweiligen Anteilen an Kohlenstoff und Wasserstoff entstehen unterschiedliche Mengen an Kohlendioxid und Wasserdampf.

  Beide Gase sind natürliche Umweltbestandteile. Allerdings ist ihre Wirkung klimarelevant und deshalb eine langfristige Freisetzung insbesondere von Kohlendioxid problematisch. Eine Minderung ist kurzfristig möglich durch Einsatz kohlenstoffarmer Brennstoffe, vor allem aber durch ökonomischen Brennstoffeinsatz.
Bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe entsteht das als Verursacher des "sauren Regen" geltende Schwefeldioxid. Es ist allerdings ein zwangslVerbrennungsprodukt, das nur durch Brennstoffeinsparung äufiges oder -entschwefelung beseitigt werden kann.

Vermeidbare Verbrennungsprodukte

Als vermeidbare Verbrennungsprodukte gelten Ruß, Kohlenmonoxid und die Stickoxide. Sie entstehen durch bestimmte Verbrennungsbedingungen und sind somit beeinflussbar.

Quelle: Buderus

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