BLOWER-DOOR-MESSUNG

Die Blower-Door-Messung stellt ein Verfahren zur Dichtheitsprüfung von Gebäuden dar. In eine Tür wird ein Ventilator eingespannt und im Haus ein Unterdruck oder ein Überdruck erzeugt. Es wird dabei ermittelt, wie oft das Luftvolumen des Gebäudes bei einer bestimmten Druckdifferenz zur Außenluft pro Stunde ausgetauscht wird. Die Messung der Dichtheit sollte jedenfalls bei allen Leichtbauten (insbesonders Fertighäuser) durchgeführt werden, aber auch bei Massivbauten ist eine Dichtheitsmessung empfehlenswert (Fensteranschlüsse, Dachausbau,...).

    Die Ansprüche an ein Wohngebäude sind - nicht erst seit gestern - im wesentlichen auf 3 Kernforderungen zu reduzieren: Man will komfortabel wohnen, dabei möglichst wenig Energiekosten zahlen und sein Haus auf Dauer vor Schäden sowie den damit zusammenhängenden Reparaturen schützen. Die Qualität der Dämmung lässt sich mit der Thermografie beurteilen.
Um jedoch eine sicher Aussage über die Qualität der Wind(Luft)dichtigkeit zu ermöglichen bedarf es der Überprüfung mit dem Blower-Door-Verfahren! Mit der relativ simplen und zerstörungsfreien Messmethode der Blower-Door lässt sich ohne großen Zeitaufwand die Qualität ihres Gebäudes kontrollieren.

Mit dem Luftdichtheitstest können Fehler in der Luftdichtheitsebene im Handumdrehen beseitigt werden. Noch während des Betriebes der Messeinrichtung können die sonst nur schwer aufzuspürenden Leckagen geortet und beseitigt werden. Unnötige, meist teure und aufwendige Reparaturarbeiten an der Bausubstanz werden ausgeschlossen. Durch die Ermittlung der Luftwechselrate bei der Messung lassen sich sichere Rückschlüsse auf die tatsächliche Heizenergie durchführen.

Quelle: www.energiesparhaus.at

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